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Medienempfehlungen von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Böll-Gymnasiums, LK Deutsch

 

Peter Kien: Bilder und Gedichte 1933 – 1944

[Peter Kien: Bilder und Gedichte 1933 – 1944. Mit einem Vorwort von Arnošt Lustig und Nachworten von Jürgen Serke und Jürgen Kaumkötter. Damm und Lindlar Verlag, Berlin 2008]

 

Es handelt sich um eine Auswahl von Gedichten, Zeichnungen, Aquarellen und Portraits, die Peter Kien vor und während seiner Gefangenschaft in Theresienstadt erschaffen hat und die die damalige Situation gut verdeutlichen. Die Bilder sind teilweise farbenfroh, es gibt aber auch etliche düstere Bilder, die zeigen, wie trostlos und schrecklich es wirklich war.

Auch bei den Gedichten zeigen sich diese beiden Seiten: Es gibt Texte, die von der Liebe handeln, von Alltagsproblemen, Freude und Hoffnung, aber leider auch viele über Kummer, Leid und Angst.

Leon Lenhart

 

 

Helga Weissová: Zeichne, was du siehst

[Helga Weissová: Zeichne, was du siehst. Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezín. Wallstein Verlag, Göttingen 1998]

 

Das Buch „Zeichne, was du siehst“ von Helga Weissová ist ein Bildband, welcher Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt zeigt. Beeindruckend ist die Entwicklung, die man sieht, von „kindlichen“ zu schrecklichen und verstörenden Bildern. Anfangs sieht man beispielsweise die Darstellung einer Winterszene mit zwei Kindern, die einen Schneemann bauen; es wurden viele bunte und helle Farben verwendet. Im weiteren Verlauf erkennt man, wie die Bilder Farbe verlieren und expressionistischer werden. Das letzte Bild zeigt Berge von Leichen während der letzten Kriegstage. Der Anblick der nackten Körper auf diesem in dunklen, überwiegend braunen Farben gehaltenen Bild löst Unbehagen aus.

Nina Geib

 

 

Refuge in Music. Terezín/Theresienstadt. A Film by Dorothee Binding and Benedict Mirow

[Refuge in Music. Terezín/Theresienstadt. Anne Sofie von Otter, Daniel Hope, Christian Gerhaher, Bengt Forsberg, Bebe Risenfors. A film by Dorothee Binding and Benedict Mirow. Bayrische Akademie der schönen Künste. Deutsche Grammophon DVD, erschienen 2013, Spieldauer 58 Minuten Dokumentation, 106 Minuten Konzert]

 

Wenn Sie Interesse an Theresienstadt und dessen Kultur und Musik haben, ist der Film „Refuge in Music“ zu empfehlen. Musiker um Anne Sofie von Otter bringen Ihnen in einer 58-minütigen Dokumentation die Musik des jüdischen Ghettos näher. Daniel Hope, der selbst aus Nazi-Deutschland geflüchtete Vorfahren jüdischer Herkunft hat, und Anne Sofie von Otter, deren Vater als schwedischer Botschafter in Deutschland die Schrecken des Nationalsozialismus miterlebt hat, machen es sich zur Aufgabe, in einem Konzert Musik aus  Theresienstadt und von Musikern, die von den Nazis ermordet wurden, bekannt zu machen. Die Filmemacher Dorothee Binding und Benedict Mirow zeigen in ihrem Film nicht nur Ausschnitte aus diesem Konzert, sondern auch Aufnahmen aus Theresienstadt und Interviews mit Überlebenden des Holocausts und geben dem Zuschauer damit vielfältige Einblicke in das Leben der Gefangenen von Theresienstadt.

Marie Kaletta und Angelo Alongi

 

Neue Termine: Dokumentation/Filmmitschnitt zum "Kaiser von Atlantis"

Filmdokumentation: Am 12.11. in der VHS Ludwigshafen | Details hier klicken
Live-Mitschnitt: Am 19.11. in der VHS Ludwigshafen | Details hier klicken


Der Verein Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V. ist in der Planung und Durchführung neuer Projekte. In Kürze wird diese Seite umfassend erneuert.

Bis dahin können Sie sich über den "Kaiser von Atlantis" informieren.

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