Uwe Sandner | Generalmusikdirektor.

 

Uwe Sandner stammt aus Mainz und absolvierte ein Tonsatz-, Klavier- und Dirigierstudium an der Hochschule der Künste in Berlin und an der Musikhochschule in Köln. Sein Dirigierexamen legte er „mit Auszeichnung” ab. Dirigierkurse besuchte er darüber hinaus in Canford bei George Hurst, in Salzburg bei Ferdinand Leitner und in München bei Sergiu Celibidache. Weitere Kurse belegte er im Klavierspiel bei Leon Fleisher, im Bereich Kammermusik beim Amadeus-Quartett und in Liedbegleitung bei Aribert Reimann.
Seine ersten Erfahrungen am Theater sammelte Sandner als Solorepetitor am Theater Ulm und am Nationaltheater Mannheim. Von 1991 bis 1997 war er am Pfalztheater als Erster Kapellmeister engagiert; ab 1993 war er zusätzlich Stellvertretender Generalmusikdirektor. 1997 wechselte er als 1. Kapellmeister und Stellvertretender GMD an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Seit 1997 hat er auch einen Lehrauftrag für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Als Dirigent und Pianist war Uwe Sandner in Konzerten u.a. in Berlin, Freiburg, Augsburg, Nancy, Strasbourg und Zürich zu erleben. Gastengagements als Operndirigent führten in u.a. nach Köln, Brüssel, Luxemburg, Wiesbaden, Innsbruck, an die Komische Oper Berlin und an die Staatsoper Stuttgart. Außerdem sind mit Uwe Sandner zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden.
Seit der Spielzeit 2006|07 ist Uwe Sandner Generalmusikdirektor des Pfalztheaters Kaiserslautern. Ein Schwerpunkt in seinem Repertoire legt Uwe Sandner auf die „Wiederentdeckung” von Opernwerken, die wie ihre in der Nazizeit verfolgten und verfemten Schöpfer, der Vergessenheit anheim zu fallen drohen. So dirigierte er am Pfalztheater u. a. „Jonny spielt auf“ von Ernst Krenek, „Flammen“ von Erwin Schulhoff, „Das Wunder der Heliane“ von Erich Wolfgang Korngold und „Irrelohe“ von Franz Schreker. Mit Prof. Hansgünther Heyme brachte er am Pfalztheater „Elektra“ von Richard Strauss und „Regina“ von Albert Lortzing auf die Bühne. In der Spielzeit 2018/2019 leitet er neben den Aufführungen von „Der Kaiser von Atlantis“ auch die Mozart-Oper „Die Hochzeit des Figaro“, „Jenufa“ von Leoš Janáček und „Rienzi“ von Richard Wagner.
Über seine Arbeit im Musiktheater hinaus hat er der Konzerttätigkeit des Orchesters des Pfalztheaters entscheidende neue Impulse gegeben. Er unterstützt mit viel persönlichem Einsatz auch auf dem musikalischen Sektor eine verstärkte Kinder- und Jugendarbeit des Theaters.

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